Semesterthema

 
Wintersemester 2011/12

 

Wintersemester 2011/12

Begehren

 

 

 


 

Bisher behandelte Semesterthemen

 

Sommersemester 2011

 

Sommersemester 2011

Dyschronien

Kunst ordnet sich nicht zwangläufig auf einer linearen Zeitachse, sondern konfrontiert ihren Betrachter mit Paradoxien, Verdichtungen und Verschiebungen. Sie stellt unsere Vorstellung von Chronologie in Frage und präsentiert sich vielzeitig. Diese Dyschronien, die sich nicht als historiographische Fehler betrachten lassen, bringen Spannung und Produktivität hervor. Auf theoretischer Ebene stellen sich besonders Georges Didi-Hubermann, Michel Foucault und Giorgio Agamben dieser Herausforderung.

 

Pathos und Ethos

 

Wintersemester 2010/11

Ethos und Pathos

Die beiden Begriffe „Ethos“ und „Pathos“ verhalten sich in ihrer ursprünglichen rhetorischen Bedeutung komplementär zueinander: „Ethos“ bezeichnet die Position des Redners, „Pathos“ den Zustand des Zuhörers. Der Redner wirkt auf den Hörer ein, der Hörer wird passiv in einen bestimmten Zustand versetzt. Dem Redner kommt also Verantwortung zu – aus „Ethos“ wird „Ethik“; der Hörer erlebt die Wirkungen der Rede als Regungen, Schmerz oder Freude, kurz, als Leidenschaften, „Pathe“.   

 

 

 

 

 

Das Werk - das Oeuvre

 

Sommersemester 2010

"Das Werk - das Oeuvre"

 
Der Künstler ist, was er ist, durch das Werk. Doch es gibt nicht nur anonyme Werke oder Werke von kollektiver Autorschaft, sondern auch Künstler ohne distinguierbare und archivierbare Werke: Etwa, wenn die Person eines Autors mit seinem Produkt zusammenfällt und er dadurch zum lebenden Gesamtkunstwerk wird oder wenn Konzeptkünstler Werke nicht mehr realisieren, sondern nur noch verbal beschreiben.

 

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Odilon Redon, Vielleicht gab es eine erste Vision, die in der Blume erprobt wurde, in: Die Ursprünge/Les Origines, 1883 Paris
Odilon Redon, Vielleicht gab es eine erste Vision, die in der Blume erprobt wurde, in: Die Ursprünge/Les Origines, 1883 Paris

Wintersemester 2009/10

"Körper-Sehen"

Das Auge gilt nicht nur Verliebten als „Fenster zur Seele“: Dasjenige Organ, das den meisten Menschen als Sitz ihres Leitsinns, des Sehens, gilt, ist selbst von größter Ausdruckskraft. Augen können überzeugen und überreden, ihre Blicke können verletzen. Gleichzeitig gibt der Gesichtssinn die sicherste Orientierung: Subjektivität und Objektivität fallen im Sehen zusammen. Das Auge selbst sieht sich jedoch nicht.
 

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Guiseppe Penone, Rovesciare i propri occhi (die eigenen Augen umwenden) 1970
Guiseppe Penone, Rovesciare i propri occhi (die eigenen Augen umwenden) 1970

 Sommersemester 2009

"Subjektivität"

„Das ist doch rein subjektiv“ sagen wir im Alltag, wenn wir einen Umstand willkürlich oder beliebig finden. Doch Subjektivität, also der Bezug auf eine sinnlich empfindende individuelle Person, ist jeder Erkenntnis notwendig eingewoben. Keine Wahrheit ohne ein Subjekt, das diese Wahrheit erkennt. Auch die Kunst definiert man gern so: Sie ist gemacht und damit notwendig subjektiv verfaßt. Oder gibt es auch Kunst ohne Subjekte? 

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Jacques de  Vaucanson, mechanische Ente, 1739
Jacques de Vaucanson, mechanische Ente, 1739

Wintersemester 2008/09

"Natur" 

Ob eine Landschaft von Gärtnern gepflegt, durch Architekten bebaut oder von einem Maler auf eine Leinwand gebannt wird - „Natur“ ist ohne Gestaltung und damit menschliche Teilhabe kaum vorstellbar. Die Kunst wiederum soll laut der einflussreichen ästhetischen Position Immanuel Kants scheinen, als ob sie Natur sei. Natur und Kultur, Kunst und Natur sind oft nicht voneinander zu unterscheiden und noch öfter nicht voneinander zu trennen.
 

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*** Aktuelles *** Aktuelles


Veranstaltungskalender  des Wintersemesters 2011/12 




Wintersemester 2011/12:
Vorläufiges kommentiertes Vorlesungsverzeichnis (PDF 121 kB).
Die Lehrveranstaltungen im   Überblick (PDF 15 kB)
Zum Online-Vorlesungs- verzeichnis KU-Campus

Achtung: Änderungen ent- nehmen Sie dem Online-Vorlesungsverzeichnis und dem Veranstaltungskalender, die regelmäßig aktualisiert werden.
29.08.11



Sonstige Veranstaltungen im WS 2011/12 [mehr]



Vorbesprechung "Nude Visions":

30.11., 18.00 - 20.00 c.t., LMU Zentnerstr. 31, Raum 004



Termine für das Tutorium
LMU Ludwigstr. 25, Raum 106
09.11.2011, 10-18 Uhr
07.12.2011, 10-18 Uhr
25.01.2012, 10-18 Uhr, verschoben auf 28.01. Ort und Zeit unverändert.



Termine für die Klausuren

12Uhr, ZI, Raum 242
14.11.2011, Kunsttheorie
12.12.2012, Kunstkritik
30.01.2012, Kunsthistorik
 



Die Broschüre mit ausführ- lichen Informationen über den Studiengang  steht Ihnen hier zum Download zur Verfügung
Broschuere (PDF 450kB)


 

Elitenetzwerk Bayern

Bayrische Akademie der WissenschaftUniversität AugsburgLudwig-Maximilian Universität MünchenBayrische Akademie der WissenschaftMünchener StadtmuseumUniversität RegensburgZentralinstitut für Kunstgeschichte München

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