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Projektseminar Sommer 2009 zum Thema "Subjektivität" in Eichstätt
Der Begriff „Subjektivität“ ist heute zwar allgegenwärtig. Doch nur wenige, die ihn etwa gebrauchen, um darauf hinzuweisen, daß Erkenntnis ohne Erkenntnisträger, eben das Subjekt, nicht möglich ist, oder mit ihm darauf hinweisen wollen, daß ein Umstand als rein persönlich, parteiisch, mithin beliebig zu werten ist, kennen noch seinen ursprünglichen Sinn. Es waren die frühen Kritiker Immanuel Kants gewesen, die den Begriff Ende der 1780er Jahre geprägt hatten, er hatte also eigentlich einen polemischen Klang. Auf dem sommerlichen Projektseminar in Eichstätt wurde hingegen ein moderneres und weiteres Verständnis des Terminus entwickelt als von den frühen Kant-Kritikern suggeriert. Dennoch ging es auch um seine philosophische Bedeutung, wenn etwa über die Figur des Autors in der poststrukturalistischen Kritik oder Selbstbetrachtung und Autorschaft bei Albrecht Dürer diskutiert wurde. Darüber hinaus wurde verfolgt, wie sich die Handschrift des Subjekts in der Fleckenmalerei niederschlägt oder wie sich Identität im Theater und im Film innerhalb eines modernen Diskurses über Transkulturalität konstituiert.
Programm (pdf 95 kB)
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© 2009 KU Eichstätt, Impressum. Letzte Aktualisierung: 21.09.2011









